Im Halblicht flüstert hohes Gras,
die Schatten tanzen ohne Maß.
Ein Schritt, ein Seufzer, fern und sacht,
der Abend zieht in Purpurpracht.

Die Hütte schweigt aus dunklem Holz,
ihr Herz aus Moos, von Jahren stolz.
Ein Fenster starrt wie altes Leid,
das in der Stille ewig schreit.

Zwei Seelen wandern, ohne Hast,
durch Träume, die die Zeit verfasst.
Ein Blick, ein Schweigen, kaum bewegt,
und doch ist alles tief erregt.

Der Dämmerweg – ein schmaler Pfad,
aus Sehnsucht, die kein Ende hat.
Wer ihn betritt, verliert den Tag
und findet, was im Dunkeln lag.