Der Tanz der Dryade
Im Schleier der Blätter, die Zeit verweht,
Ein Echo von Wurzeln, das niemand versteht.
Die Dryade tanzt, mit Trauer im Blick,
Der Wald, ihr Herz, vergangen das Glück.
Ein Funke im Schatten, ein letzter Glanz,
Zerbrochene Äste im Reigen des Tanz’.
Die Bäume verstummen, ihr Lied verklingt,
Während der Wind das Sterben besingt.
Mit Blättern verziert, ein Trauergewand,
Die Erde vertrocknet in ihrer Hand.
Die Wurzeln ersticken, das Leben schreit,
Doch sie tanzt weiter, abseits der Zeit.
Wo einst Leben wuchs, ist nur noch Staub,
Der Himmel verdeckt, die Seele wird taub.
Die Dryade verweilt, ein Flüstern verweht,
Im Tanz des Abschieds und der Wald vergeht.



