Sie nahmen ihr den Kopf.
Nicht aus Grausamkeit,
sondern aus Gewohnheit.

Sie banden sie ein
in grobes Gewebe,
nannten es Ordnung,
nannten es Schutz.

Kopfüber verlor sie die Richtung,
aber nicht den Körper.
Was sichtbar blieb,
war das, was man immer sehen wollte.

Kein Gesicht.
Kein Name.
Nur Fläche für Blicke,
nur Stille für Projektionen.

So wird der Mensch aufbewahrt,
wenn Denken stört
und Begehren genügt.

Nicht sie ist entblößt.
Entblößt ist der Blick.